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Zweiter Workshop - Zweiter Engagementbericht der Bundesregierung

Zweiter Workshop

Monetarisierung des freiwilligen Engagements – Formen, Ausmaße, Hintergründe, Folgen und Handlungskonzepte

Montag, 29. September 2014, 13 Uhr bis 18 Uhr Antidiskriminierungsstelle des Bundes | Großer Konferenzraum Taubenstraße 42 | 10117 Berlin

Moderation: Prof. Dr. Martina Wegner | Prof. Dr. Thomas Klie

Sachverständige der Zweiten Engagementberichtskommission

Seit vielen Jahren wird über die Monetarisierung des freiwilligen Engagements und des Ehrenamtes diskutiert. Die letzten Jahre waren geprägt von einer staatlichen Förderung von Engagementaktivitäten, bei denen Geldzahlungen erfolgen. Dabei korrespondieren verschiedene Spielarten des Ehrenamtes und freiwilligen Engagements mit unterschiedlichen Varianten von Aufwandsentschädigungen oder finanziellen Vergütungen.

Angesichts der zunehmenden Bedeutung monetarisierter Formen des Engagements gilt es den Nutzen, die Chancen und Risiken von Formen finanzieller Gegenleistungen für gemeinwohlorientierte Tätigkeiten differenziert wahrzunehmen und zu diskutieren.

Die Sachverständigenkommission für den Zweiten Engagmentbericht der Bundesregierung nimmt sich im Rahmen eines Workshops dem Thema der Monetarisierung an: Mit Expertinnen und Experten sollen Monetarisierungsformen und -tendenzen in unterschiedlichen Engagementbereichen diskursiv aufgearbeitet, einhergehende Vorteile, Risiken und Potenziale diskutiert und Handlungsempfehlungen formuliert werden.

Folgende Aspekte stehen im Fokus:

a) Wie lässt sich die Formenvielfalt von Engagement vor dem Hintergrund der Monetarisierungsarten kategorisieren und gegenüber der Erwerbsarbeit abgrenzen? Wie ist der Umgang mit den Formen der Entgeltung feldspezifisch und grundsätzlich zu charakterisieren bzw. zu bewerten?

b) Geldzahlungen erfolgen in einer rechtlichen Grauzone: Handelt es sich im konkreten Fall um eine „Aufwandsentschädigung“ oder de facto um eine zeitbezogene Entgeltung? Inwieweit liegen diesbezüglich feldspezifisch, zum Beispiel in der Betreuung/Pflege oder den Ehrenämtern in öffentlichen Funktionen (Schöff/innen, Wahlhelfer/innen), empirische Befunde vor?

c) Nutzen, Gefahren und Chancen für die Eigenlogik des Engagements sollen mit Blick auf die jeweiligen Erfahrungen, Spielregeln, (datengestützten) Monetarisierungsbefunde und den dahinterstehenden politischen Intentionen in unterschiedlichen Engagementfeldern ausgelotet und diskutiert werden.

d) Angestrebt wird die Formulierung von Handlungsempfehlungen sowie einer Ordnung für den Umgang mit Geld im Bereich gemeinwohlorientierter Tätigkeiten unter Berücksichtigung aktuell relevanter arbeitsmarktpolitischer Diskurse (Mindestlohn, geringfügige Beschäftigung, equal pay, Grundsicherungs- und Transferleistungen).

Externe Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • Dr. Karin Fehres
    Direktorin Sportentwicklung, Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)

  • Prof. Dr. Rolf G. Heinze
    Lehrstuhlinhaber Sektion: Soziologie, Ruhr-Universität Bochum

  • Wolfgang Hinz-Rommel
    Abteilungsleiter „Freiwilliges Engagement“, Diakonisches Werk der evangelischen Kirche in Württemberg e.V

  • Antje Markfort
    Referentin für Engagement- und Rechtspolitik, Deutscher Caritasverband e.V. (DCV)

  • PD Dr. Alexander Spermann
    Direktor Arbeitsmarktpolitik am Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA)

  • Dr. Christa Perabo
    Vorstandsmitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa)

  • Bettina Bludau
    ver.di, Vorstand Bundesfachbereich IT und Kommunikation

  • Christian Weis
    Referent für Grundlagenarbeit Deutscher Bundesjugendring e.V. (DBJR) ´

  • Dr. Fritz-Helge Voß
    Landesbeauftragter THW-Landesverband Bayern